Bezahlbarer Wohnraum

Bezahlbares Wohnen darf kein Luxus werden

Wohnraum wird in den sächsischen Großstädten, vor allem aber auch in Dresden, immer knapper und teurer. Zunehmend macht sich der Mangel an bezahlbaren Wohnungen besonders für Einkommensschwache, junge Menschen, Familien sowie Studierende, Ältere und Menschen mit Behinderung bemerkbar. Drastische Mietsteigerungen für Wohnungssuchende in den Großstädten sind dabei bei Weitem kein alleiniges Problem von sogenannten besseren Wohnlagen.

Wir setzen uns dafür ein, die Obergrenze für Preiserhöhungen bei Bestandsmieten abzusenken. Sächsische Ballungsräume sind aufgrund von Wohnungsverknappung von Mietsteigerungen besonders betroffen. Dort muss die Staatsregierung Gebiete ausweisen, in denen die maximale Mieterhöhung innerhalb von drei Jahren auf höchstens 15 Prozent statt der üblichen 20 Prozent begrenzt wird. Zusätzlich wollen wir das Mietrecht weiter regionalisieren, um den Kommunen zu ermöglichen, in Orten oder Stadtteilen mit hohem Verdrängungsdruck Mietobergrenzen bei der Wiedervermietung einzuführen.

Kapitel Stadtentwicklung, ländliche Räume, Infrastruktur und Mobilität im Grünen Landtagswahlprogramm