Grüne in Sachsen: Tagebauerweiterung Welzow-Süd – Strukturwandel in der Lausitz in Gefahr

Dienstag, 8. Juli 2014

Volkmar Zschocke, Landesvorsitzender BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen

Dresden/Kamenz. Nach der Zustimmung im Braunkohleausschuss des Planungsverbandes Oberlausitz-Niederschlesien zur Tagebauerweiterung Welzow-Süd, fordert Volkmar Zschocke, Spitzenkandidat von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen zur Landtagswahl am 31. August vom Innenministerium, die Erweiterung abzulehnen:

“Für die Erweiterung der Braunkohletagebaue in der Lausitz gibt es keine wirtschaftliche Rechtfertigung. Im Gegenteil: Die bestehenden Tagebaue reichen auf sächsischer und brandenburgischer Seite noch bis mindestens 2030 zum Betrieb der dortigen Kraftwerke.”

Der GRÜNEN-Landesvorsitzende will echte Zukunftsperspektiven für die Lausitz:

“Noch mehr Tagebau führt die Region in noch größere wirtschaftliche Abhängigkeit von Vattenfall. Die Lausitz hat Strukturwandel verdient: Sie soll raus aus dieser wirtschaftlichen Sackgasse. Der CDU-Innenminister steht moderner, zukunftsfähige Energietechnologie und echten Perspektiven für Arbeitsplätze und Wertschöpfung in der Lausitz allerdings im Weg.”

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